Ein geschützter Markenname (fast weltweit und vor allem im Raum der EU) für Glas-Keramik-Kochfelder ist Ceran. Entwickelt wurde das Ceran Kochfeld durch die Kooperation der Imperial Werke mit der Schott AG aus Mainz. Das erste Ceran Kochfeld verließ im Jahr 1971 die Fabrik. Auf mehr als 100 Millionen Ceran-Feldern wird heutzutage weltweit gekocht. Ein Einbauherd mit Ceran-Feld überzeugt aus gutem Grund.
Eine hohe Durchlässigkeit für Wärmestrahlung haben Platten aus Glaskeramik (Ceran). Dies ist dem Umstand geschuldet, das Glaskeramik ähnlich wie Glas eine geringe Dämpfungskonstante für elektromagnetische Wellen im Infrarotspektrum aufzuweisen hat. Hier gibt es fast keine Wärmeausdehnung. Ein Einbauherd mit Ceran Kochfeld besitzt eine porenfreie und glatte Oberfläche. Durch die Wärmestrahlung anstelle von Wärmeleitung, wie dies bei Eisen- oder Stahlherdplatten der Fall ist, geht der größte Teil der Wärmeübertragung bei Glas Keramikkochfeldern vonstatten. Der Bereich neben der Kochstelle bleibt kalt, da die Wärmeleitfähigkeit mit 1,46 W/(m*K) sehr gering ist. Ihre hohe Wärmeleitfähigkeit nutzen im Gegensatz dazu Eisen- oder Stahlkochplatten für den Wärmetransport.
Die Glaskeramik-Kochfläche ist in Verbindung mit der elektrischen Strahlungsbeheizung am weitesten verbreitet. Bis zur Rotglut aufgeheizt wird dabei ein unterhalb der Glaskeramik angeordneter Heizwiderstand. Durch die ziemlich hitzedurchlässige Glaskeramik tritt die von dem Heizmedium ausgestrahlte Wärme durch. So wird der Boden der Pfanne oder des Topfes aufgeheizt. Es wird kaum Wärme zu den Seiten abgeleitet, da die Kochfläche die Heizenergie fast ohne Wärmeverlust and Pfanne oder Topf abgeben kann. Dies ist ein großer Vorteil, da man so die Kochfelder in mehrere, einzelne Schaltzonen unterteilen und somit das aktive Kochfeld der Größe des Topfbodens angleichen kann.